Ortsteil Wiesa
Der Ort im Tal der Zschopau gelegen und etwa 4 km von
Thermalbad Wiesenbad entfernt, empfängt den Besucher mit
gemütlicher Ruhe.
Der Ort wurde 1389 gegründet und trug zunächst den Namen
„Rosenaue“, bis er nach 1840 in Wiesa umbenannt wurde.
Im 15. Jahrhundert erlebte der Ort aufgrund des beginnenden
Silberbergbaus einen enormen Bevölkerungszuwachs. Die Spuren,
welche der Silberbergbau in Form von zahlreichen Stollen
hinterlassen hat, sind noch bis heute im Ort sichtbar, so z.B.
der
„Lindenstollen“ am Uferweg.
In der Zeit des aufstrebenden Silberbergbaus kam auch der
berühmte Rechenmeister Adam Ries hierher und kaufte 1539 das
„Vorwerk bei der Wiesen“, die heute mittlerweile zu
Annaberg-Buchholz gehörende„Riesenburg“. Dort wohnen heute
noch immer Nachfahren des großen Rechenmeisters, was nicht
verwundert, sagt man doch, das halbe Dorf stamme von ihm
ab.
Als markantes Bauwerk prägt, weithin sichtbar, die 1903/04
erbaute
„St.-Trinitatis-Kirche“ das Ortsbild von Wiesa, übrigens die
erste und einzige stilechte Jugendstil-Kirche im
Erzgebirge.
In Wiesa leben heute 1336 Einwohner und ebenso wie das
Klöppeln bestimmen die Bergbrüderschaft und der Reitverein das
Vereinsleben im Ort.
Traditionell findet jedes Jahr an einem Wochenende im Juli
oder August ein, auch überregional bekanntes, Reit- und
Springturnier statt.
Nicht nur der Ort selbst, auch die reizvolle Umgebung bietet
Wanderfreunden viel Sehenswertes.








