WALDSPERRUNG !!!

WALDSPERRUNG !!!

Der Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirk Neudorf, hat in Folge der Sturmschäden durch "Herwart" mit sofortiger Wirkung eine vollständige ...

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Bebauungsplan "Wohnanlage Keller-Gut"

Bebauungsplan "Wohnanlage Keller-Gut"

 

Der Entwurf des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes

„Wohnanlage Keller-Gut“ in Thermalbad Wiesenbad

OT Schönfeld über die Flurstücke...

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Hausarzt gesucht

Hausarzt gesucht

Im Gemeindegebiet der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad ist zum Beginn des Jahres 2018 eine Niederlassung als Allgemeinmediziner/in neu zu...

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Sehenswertes

Aussichtspunkt "Bastei"

Aussichtspunkt "Bastei"

Der als "Bastei" bekannte Aussichtspunkt, auf einem Felsen hoch über der Zschopau im Ortsteil Wiesenbad gelegen, bietet einen wundervollen Ausblick in das wildromantische Zschopautal.

Bismarckturm

Bismarckturm

Im Jahr 1799 ließ der Annaberger Bürger May auf einem Felsmassiv nahe des Wiesenbades einen Turm aus Feldsteinen errichten. Er gab diesem herrlichen Stück Natur, umgeben von Wald - im Tal hört man die Zschopau rauschen, den Namen "May's Ruh". An der gleichen Stelle wurde am 30. Juli 1899 anlässlich des 1. Todestages des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck ein Aussichtsturm eingeweiht. In der Öffentlicheit und vor allem bei den Kurgästen erfreute sich dieser 13 m hohe Aussichtsturm, mit einem herrlichen Ausblick in das reizvolle Zschopautal, großer Beliebtheit.

Im Volksmund wurde nach dem 2. Weltkrieg aus dem Bismarckturm wieder der "May's Turm", aber der bauliche Zustand des Gebäudes verschlechterte sich mit den Jahren zusehends, so dass der Turm schließlich für den Besucherverkehr gesperrt werden musste. Genau 100 Jahre nach der Einweihung gab die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur- und Rehabilitation mbH als Bauherr den Startschuss für eine umfassende Sanierung, und am 9. Juni 2000 konnte der Turm wieder der Öffentlichkeit übergeben werden. Für die Sanierung wurden finanzielle Mittel in Höhe von 250.000 DM eingesetzt, wobei die Maßname vom Land Sachsen großzügig gefördert wurde.

Himmelmühle

Himmelmühle

Der Ortsteil Himmelmühle, der bis 1956 zu Falkenbach gehörte, liegt zwischen Wolkenstein und Thermalbad Wiesenbad im anmutigen Zschopautal, nahe der Einmündung des Pöhlbaches in die Zschopau. Die genaue Entstehung der Himmelmühle ist zwar nicht bekannt, jedoch wurde hier bereits im 16. Jahrhundert Korn gemahlen und zu Brot gebacken. 1834 wurde eine Baumwollspinnerei errichtet, und zum Fabrikgebäude kamen zwei Fachwerkhäuser, die Fabrikschule, das Kesselhaus sowie das Lagerhaus mit Wagenhalle dazu. 1912 wurde die Produktion eingestellt, so dass ab 1913 ein Teil für das neu errichtete Umspannwerk genutzt wurde. 1921/22 wurde die Himmelmühle zu einer Kakao- und Schokoladenfabrik umgebaut. Während des 2. Weltkrieges wurden die Gebäude vielseitig genutzt, so z.B. als Getreidespeicher, zur Lagerung von Kriegsmaterial und als Bergarbeiterwohnheim. Bis 1963 diente die Himmelmühle als Frauengefängnis und zuletzt war sie Lagergebäude eines in der Region ansässigen Kühlgeräteherstellers.

Heute stehen die Gebäude der Himmelmühle leer, und der Zahn der Zeit hat seine Spuren hinterlassen. Dem Fabrikgebäude und dem Herrenhaus sieht man das Alter an. Auch die Parkanlage ist verwildert. Aber trotzdem oder gerade deshalb ist die Himmelmühle mit ihrem wildromantischen Flair einen Besuch wert.

Kalter Muff

Kalter Muff

Auf der "Franzenshöhe" oberhalb von Neundorf, auf einer Höhe von 660 m, finden Sie dieses Gasthaus, dass aufgrund seines ungewöhnlichen Namens, aber vor allem wegen des einmaligen Ausblicks auf das Erzgebirgspanorama, vielen Besuchern in angenehmer Erinnerung bleibt. Aus einer um 1900 stammenden Erzählung des damaligen Wirtes erfährt man, wie das 1859 erbaute Gasthaus zu seinem außergewöhnlichen Namen kam.

Zur damaligen Zeit machten viele Wanderburschen und Fuhrleute Halt im Gasthaus, welches aber keine Übernachtung gewähren durfte. In einer eisig kalten Nacht bat ein Wanderbursche um Quartier und die Wirtsleute erbarmten sich trotz des Verbotes seiner. Sie ließen ihn in der Gaststube auf einer Bank schlafen und die Wirtin gab ihn für die Nacht, zur Erwärmung seiner Hände, einen Fellmuff. Am Morgen hatte sich der Wanderbursche aus dem Staub gemacht und als Abschiedsgruß "Gasthaus zum kalten Muff" mit Thekenkreide an die Eingangstür geschrieben.

Kurpark Wiesenbad

Kurpark Wiesenbad

Der im Mai 2002 nach einer Bauzeit von 2½ Jahren offiziell eröffnete Kurpark wird zu Recht als Kleinod bezeichnet. Der ca. 4 ha große Park, der auf dem ehemaligen Gelände einer Flachsspinnerei angelegt wurde, ist mit seinem Rosengarten, dem Schwertlilienteich, einem Bewegungsparcours, den Wasserspielen und einem Wassertretbecken eine Oase der Erholung und Entspannung für alle Besucher.

Schandstein im Frauenholz

Schandstein im Frauenholz

Am Rand eines Wäldchens unterhalb des Schokoladefelsens, zwischen Thermalbad Wiesenbad und Neundorf, ist dieser ungewöhnliche Grenzstein zu finden, um den sich eine interessante Geschichte rankt.

Zum Beginn des 16. Jahrhunderts, als Herzog Georg der Bärtige in Sachsen regierte, haben es, so die Legende, einige Damen des Hofes, welche zur Kur im Sophienbad weilten, mit der ehelichen Treue nicht so genau genommen. Eben jene Damen sollen sich einen Neundorfer Bauern zum Liebhaber auserkoren, und mit ihm so manches Schäferstündchen in dem Wäldchen verbracht haben. Als dieses Lotterleben dem Herzog zu Ohren kam, habe dieser den Bauer mit einer hohen Geldstrafe belegt, und ihm den "verhurten Wald" weggenommen, der fortan "Frauenholz" genannt wurde.

Der Schandstein soll an die damals dort ausgeübten Frivolitäten erinnern. Schon nach einem 1723 durchgeführten Flurumgang wurde formuliert, dass in den 36. Forstgrenzstein die Signa "membrum multiere und membrum moliere", also ein männliches und ein weibliches Geschlechtsteil, eingehauen seien.

Schokoladenfelsen

Schokoladenfelsen

Dieser 78 m über die Zschopau aufragende Aussichtspunkt ist bereits in einem Wanderbuch aus dem Jahre 1872 als Schokoladenfelsen angeführt. Laut Überlieferung trugen Wiesenbader Kinder in früheren Jahren das Gepäck der Kurgäste zum Aussichtspunkt hinauf und erhielten dafür oftmals ein Stück Schokolade. So soll der Namen entstanden. Aber auch ohne diese süße Zielprämie lohnt sich der Aufstieg auf den Fels, wird man doch mit einem hervorragenden Ausblick auf das Zschopautal belohnt.

Seidelsgrund

Seidelsgrund

Der Seidelsgrund ist ein Seitental der Zschopau, zwischen Neundorf und Wiesenbad gelegen, das durch seine sonnigen Naturwiesen, die von dichten Fichtenwäldern eingerahmt werden, ein wahres Wanderparadies darstellt. Sein Name erinnert an eine Familie Seydel, die dieses Gebiet von 1650 an mehrere Generationen lang in Besitz hatte. Im Gebiet des Seidelsgrundes wurde in den vergangenen Jahrhunderten hin und wieder geringere Mengen des Halbedelsteins Amethyst gefördert.

St.-Trinitatis-Kirche Wiesa

St.-Trinitatis-Kirche Wiesa

1903 wurde vom damaligen Kirchenvorstand der Gemeinde Wiesa beschlossen, die alte und für die große Anzahl der Gläubigen zu klein gewordene Kirche des Ortes abzureißen und an gleicher Stelle ein neues Gotteshaus zu errichten. Nach einer unglaublich kurzen Bauzeit von nur 16 Monaten konnte die wunderschöne und im oberen Erzgebirge einzige echte Jugendstil-Kirche dann im November 1904 eingeweiht werden. Auf einem Fels hoch über dem Ort erbaut und mit ihrer imposanten Erscheinung bietet sie dem Besucher auch ein reizvolles Kameramotiv.

Sühnekreuz

Sühnekreuz

In der Ortsmitte von Wiesa an der Alten Annaberger Straße findet man dieses steinerne Sühnekreuz. Anhand eines Gerichtsurteils aus dem Jahre 1510 lässt sich der Grund bestimmen, aus welchem dieses Kreuz aufgestellt wurde.

Im Streit hatte ein gewisser Oswalt Kramer einen Bürger namens Simon Gärtner erschlagen. Daraufhin wurde er, außer zu hohen materiellen Strafen, auch zum Aufstellen eines Steinkreuzes verurteilt.

Bemerkenswert ist auch, dass damals Raub- und Diebstahlsdelikte oft mit einem Todesurteil endeten, dieses Tötungsverbrechen jedoch relativ mild geahndet wurde.

Weberteich

Weberteich

Den Weberteich im Ortsteil Schönfeld könnte man auch als den Ruhepol des Ortes bezeichnen. Bei einem Spaziergang um das größte Gewässer der Gemeinde Thermalbad Wiesenbad findet man schnell Abstand zur Hektik des Alltags. Man kann den Anglern über die Schulter schauen oder, mit etwas Glück, den Schiffsmodellsportlern bei der Ausübung ihres Hobbys zusehen.

Ein Besuch des wenige Meter entfernten Modellbahnlandes Erzgebirge mit Europas größter Spur 1-Anlage lohnt sich auf jeden Fall.